Lehrstellencoaching und -Vermittlung

Lösungen werden aufgrund der aktuellen Situation der Schülerinnen und Schüler definiert und realitätsbezogen umgesetzt. Lösungen sind in dieser Reihenfolge: Lehrstellen, Berufsvorbereitungsjahr BVJ, Startpunkt Wallierhof oder Integrationsvorlehre.

Wir sehen uns als Ergänzung zum Angebot vom Amt für Berufsbildung, Mittel- und Hochschulen. Mit den Abteilungen Berufs- Studien- und Laufbahnberatung (BSLB) und dem Case Management Berufsbildung (CMBB) arbeiten wir eng zusammen.

Das Erreichen dieser Ziele vermindert die Jugendarbeitslosigkeit sowie teure Zwischenlösungen und verhilft vielen Lehrbetrieben zu einer erfolgreichen und nachhaltigen Selektion. Zudem können Lehrabbrüche als Folge falscher Berufsvorstellungen vermieden werden. Gewinnerinnen und Gewinner des Projekts sind in erster Linie Jugendliche und ihre Familien, aber auch Lehrbetriebe und Berufsfachschulen. 

Das Projekt wurde erstmals mit dem Schuljahr 2020/2021 erfolgreich durchgeführt. 29 Coaches haben an 17 Schulstandorte 224 Schüler/-innen intensiv begleitet. Die Abschlussquote von 77% darf sicher als sehr gut gewertet werden. 

Wir arbeiten einmal pro Woche vor Ort. Die Coaches sind aber auch virtuell, per E-Mail, WhatsApp oder Telefon mit den Schülerinnen und Schüler in Kontakt. Alle Coaches stammen aus der Wirtschaft, sind gesellschaftlich und betrieblich sehr gut vernetzt und verfügen über gute Kenntnisse der Schweizer Bildungslandschaft.

Das Lehrstellencoaching und -vermittlung  beginnt jeweils nach den Herbstferien und dauert bis zu den Sommerferien.  Die Anmeldung erfolgt durch die Klassenlehrperson. Eine Triagesitzung / Absprachesitzung mit den Schulen und der BSLB und dem CMBB wird begrüsst. Anmeldungen erfolgen auch über die Stellen vom Amt für Berufsbildung, Mittel- und Hochschulen. Die Absprachen sind wichtig, damit nicht mehrere Coaches mit den Schülerinnen und Schüler arbeiten.